6. April 2020
„Ostern ist anders“. Das kann man wohl heute besonders sagen. Die Osterfestfreude können wir nicht mehr in einer großen Gemeinschaft teilen. Wir müssen technische Hilfsmittel nutzen, um sie uns gegenseitig mitzuteilen.
„Ostern ist anders“. Von alters her gilt diese Aussage. Und doch ist sie zu jeder Zeit für einen persönlich oder für sein gesellschaftliches Umfeld mal mehr, mal weniger bedeutsam.
„Ostern ist anders“ Für die Jünger*innen Jesu erst recht. Was sie sahen, führte sie nicht unmittelbar zum Auferstehungsglauben. Sondern sie mussten schrittweise erfahren: „Jesus ist auferstanden!“ Sie erfuhren Ostern als etwas, das sie mit der Zeit verändert, das sie anders macht.
Die Leinen über dem Kreuz auf dem Bild geben eine Ahnung davon, was es heißt, sich dem Kreuz und dem Grab zu nähern und Ostern zu entdecken.