In den letzten Kirchlichen Mitteilungen wurde „gejubelt“, dass das Gemeindehaus von St. Josef nun endlich (!) saniert wird.
Warum und weshalb Sanierung wird in dem weiteren Beitrag erläutert. Er trägt den Titel: „Warum Gemeindehaussanierung?“. Darin wird begründet, dass zu einer Kirchengemeinde nicht nur die Kirche, sondern auch ein Gemeindehaus als weitere und ebenso wichtige Begegnungsstätte der Menschen in der Kirchengemeinde und des ganzen Stadtteils dazu gehört. Das ist für das Miteinander einfach notwendig.
Und jetzt sieht es eigentlich nach einem Abbruch des Gemeindehauses aus. Aber das soll nun wirklich nicht erschrecken.
Warum nicht eine Erneuerung des Gemeindehauses genauso wie wir bereits die Kirche St. Josef erfolgreich erneuert haben? Warum „nur“ eine Sanierung und wozu überhaupt dieser Aufwand?
Eine Kirchengemeinde braucht eine Kirche als Begegnungsstätte für die Feier des Gottesdienstes. Aber genauso braucht eine Kirchengemeinde eine Begegnungsstätte für das Miteinander in den vielen Gruppen mit gemeinsamen Interessen und auch für das gemeinsame Feiern des Miteinanders als Gemeinde als Ganzes. Die Kirchengemeinde St. Josef hat das Glück, dass das Gemeindehaus sogar auch noch das Miteinander der Generationen dadurch unterstützt, dass der Kindergarten einen Teil des Gebäudes nutzt und damit integriert ist in diesem Miteinander über alle Altersstufen hinweg.
Nach langem und intensiven Bemühen um die Genehmigung dringend notwendiger Maßnahmen wurde inzwischen mit der Sanierung begonnen. Dabei wurde eine Erneuerung des Sanitärbereichs des Kindergartens vorgezogen und bereits abgeschlossen. Auch ein Notausgang über den Gartenbereich wurde erstellt. Auf dem Dach wird ebenfalls gearbeitet. Zwischenzeitlich wurden Angebote für eine Vielzahl von Gewerken eingeholt.
Damit konnten am 11.05.2021 in einer „virtuellen“ Sitzung des Verwaltungsausschusses für fast alle Positionen Vergabeentscheidungen getroffen werden.
Was hilft mir, wenn ich Angst habe? Wer tröstet mich, wenn ich traurig bin? Kann eigentlich aus etwas Schlechtem auch Gutes wachsen? Was gibt mir Hoffnung?
Über diese spannenden Fragen konnten sich Kinder gemeinsam mit Ihren Familien bei vier Stationen im Stadtteil Gedanken machen.
Neben einer biblischen Geschichte und Gebeten konnte man auch selbst ganz aktiv und kreativ werden: ein Holzkreuz bauen, Kresse säen, einen Film anschauen, wie ein Weizenkorn wächst, Bilder ausmalen, Kerzen anzünden – da war für jede und jeden etwas dabei.
Die Geschichte unseres ökumenischen Kirchenchores und aktuelle Informationen zu ihrem wichtigen Dienst in den Gemeinden des Esslinger Nordens finden Sie im aktualisierten Text auf unserer Seite zum Ökumenischen Kirchenchor.
Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen.
Joh. 15, 5
Mit diesem Text haben sich Mitglieder unserer Gemeinde Gedanken zu ihren Talenten gemacht und sich überlegt, wo sie Frucht bringen können. Entstanden sind daraus lauter Beeren, die auf der Osterkerze an einem Weinstock angebracht sind.
Wie Sie sicherlich durch die Medien erfahren haben, hat die Glaubenskongregation unserer Kirche Überlegungen, gleichgeschlechtlichen Paaren einen Segen anzubieten, eine deutliche Absage erteilt.
Unser Kirchengemeinderat hat beschlossen, dass sich unsere Gemeinde – wie auch der Diözesan- und Priesterrat unserer Diözese und unser Jugendverband BDKJ – gegen diese Entscheidung positioniert und dafür ein Zeichen setzt.
Deshalb werden an unseren Kirchen und Gebäuden Regenbogenflaggen oder Aushänge angebracht.
Das Kinderkirchenangebot von St. Josef – in der Regel am 1. Sonntag eines Monats um 10:30 Uhr im Altarraum der Kirche – wird erfreulicherweise weiterhin sehr gut angenommen.
Im Dezember war plötzlich der Heilige Nikolaus anwesend und am 3. Januar gab es mehr als „nur“ drei Könige.