{"id":4814,"date":"2020-05-04T21:37:48","date_gmt":"2020-05-04T19:37:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/?p=4814"},"modified":"2026-04-26T17:06:59","modified_gmt":"2026-04-26T15:06:59","slug":"sonntagsandacht-fuer-den-3-mai-4-sonntag-in-der-osterzeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/2020\/05\/04\/sonntagsandacht-fuer-den-3-mai-4-sonntag-in-der-osterzeit\/","title":{"rendered":"Sonntagsandacht f\u00fcr den 3. Mai, 4. Sonntag in der Osterzeit"},"content":{"rendered":"<p>Die Andacht kann <a href=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Neuigkeiten\/20200504Sonntagsandacht\/20200504Hausgottesdienst.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><u><em><strong>hier<\/strong><\/em><\/u><\/a> heruntergeladen werden.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12px;\"><em>von Catharina Buck<\/em><\/span><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">\u201eIch bin gekommen, damit sie das Leben<br \/>\nund es in F\u00fclle haben.\u201c<\/h3>\n<p>\n<span style=\"font-size: 18px;\"><em><strong>Lied<\/strong><\/em><\/span> Da wohnt ein Sehnen tief in uns, GL846<\/p>\n<p>Refrain: Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn,<br \/>\ndir nah zu sein. Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Gl\u00fcck, nach Liebe,<br \/>\nwie nur du sie gibst.<\/p>\n<p>1. Um Frieden, um Freiheit, um Hoffnung bitten wir. In Sorge, im<br \/>\nSchmerz \u2013 sei da, sei uns nahe, Gott. Refrain<br \/>\n2. Um Einsicht, Beherztheit, um Beistand bitten wir. In Ohnmacht, in<br \/>\nFurcht \u2013 sei da, sei uns nahe, Gott. Refrain<br \/>\n3. Um Heilung, um Ganzsein, um Zukunft bitten wir. In Krankheit, im<br \/>\nTod \u2013 sei da, sei uns nahe, Gott. Refrain:<br \/>\n4. Dass du, Gott, das Sehnen, den Durst stillst, bitten wir. Wir hoffen<br \/>\nauf dich \u2013 sei da, sei uns nahe, Gott.<br \/>\n<em><span style=\"font-size: 12px;\">Text: Anne Quigley, dt. Text: Eugen Eckert, Melodie: Anne Quigley<\/span><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\"><em><strong>Gebet<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Du Quelle aller Freude,<br \/>\nich suche Dich.<br \/>\nStr\u00f6me ein in meine Tiefen,<br \/>\ndass lebendig werde,<br \/>\nwas schl\u00e4ft.<br \/>\nGr\u00fcnkraft durchdringe<br \/>\nden Ort der D\u00fcrre.<br \/>\nBl\u00fchen will ich,<br \/>\nentwachsen der Kargheit<br \/>\nWasser in F\u00fclle gib dem Durstigen<br \/>\nLieder dem Verstummten.<br \/>\nDir \u00f6ffne ich mich.<br \/>\nAmen.<\/p>\n<p><em><span style=\"font-size: 14px;\">Antje Sabine Naegeli:<br \/>\nUmarme mich, damit ich weitergehen kann. Gebete des Vertrauens, Freiburg 2010.<\/span><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\"><em><strong>Evangelium<\/strong><\/em><\/span>, Joh 10, 1\u201310<\/p>\n<p>Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes. \u2013 Ehre sei Dir, o Herr.<\/p>\n<p>In jener Zeit sprach Jesus: Amen, amen, ich sage euch: Wer in den Schafstall nicht durch die T\u00fcr hineingeht, sondern anderswo einsteigt, der ist ein Dieb und ein R\u00e4uber. Wer aber durch die T\u00fcr hineingeht, ist der Hirt der Schafe. Ihm \u00f6ffnet der T\u00fcrh\u00fcter und die Schafe h\u00f6ren auf seine Stimme; er ruft die Schafe, die ihm geh\u00f6ren, einzeln beim Namen und f\u00fchrt sie hinaus. Wenn er alle seine Schafe hinausgetrieben hat, geht er ihnen voraus und die Schafe folgen ihm; denn sie kennen seine Stimme. Einem Fremden aber werden sie nicht folgen, sondern sie werden vor ihm fliehen, weil sie die Stimme der Fremden nicht kennen.<br \/>\nDieses Gleichnis erz\u00e4hlte ihnen Jesus; aber sie verstanden nicht den Sinn dessen, was er ihnen gesagt hatte. Weiter sagte Jesus zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Ich bin die T\u00fcr zu den Schafen. Alle, die vor mir kamen, sind Diebe und R\u00e4uber; aber die Schafe haben nicht auf sie geh\u00f6rt. Ich bin die T\u00fcr; wer durch mich hineingeht, wird gerettet werden; er wird ein- und ausgehen und Weide finden. Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in F\u00fclle haben.<\/p>\n<p>Evangelium, frohe Botschaft unseres Herrn, Jesus Christus \u2013<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\"><em><strong>Gedanken<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>\u201eWENN DICH DEIN LEBEN NERVT, STREU GLITZER DRAUF.\u201c<br \/>\nDieser Satz fand ich auf einer Postkarte geschrieben, auf schwarzem Grund und vielen\u00a0 Glitzerpartikel. Ich musste l\u00e4cheln. Denn es gibt in dieser au\u00dfergew\u00f6hnlichen Zeit des Coronavirus vieles, das mich nervt und anstrengend ist, wenn beispielsweise ich nicht mehr mit meiner\u00a0 Mannschaft Hockey spielen kann oder wenn das Toilettenpapier im Supermarkt schon wieder ausverkauft ist.<\/p>\n<p>\u201eSTREU GLITZER DRAUF\u201c: Da darf etwas funkeln und strahlen \u2013 und einfach nur \u00fcberfl\u00fcssig sch\u00f6n sein. F\u00fcr mich dr\u00fcckt es eine Haltung aus, die es versteht trotzdem etwas \u201esch\u00f6n\u201c zu machen und einer Situation\u201eGlanz\u201c abringen m\u00f6chte, sprich Sinn abringen m\u00f6chte. Der Glitzer ist f\u00fcr mich ein Symbol f\u00fcr die \u00dcberf\u00fclle und Sch\u00f6nheit des Lebens.<\/p>\n<p>Glitzer und Dunkelheit stehen nebeneinander: Glitzer als Ausweg aus der Dunkelheit. Ich bin nicht der Dunkelheit zwangsl\u00e4ufig ausgeliefert, sondern ich kann meinen Blick und meine Perspektive auf den Glitzer ausrichten. Zugleich wird nicht so getan, als existieren die Dunkelheit und die Sinnlosigkeit nicht. Dunkelheit und Glitzer widersprechen sich nicht.<\/p>\n<p>Ich kann Sch\u00f6nheit in meinem Leben bringen, auch dann, wenn es schwierig wird: Bin ich gerade in negativen Gef\u00fchlen verstrickt und ringe mich dennoch dazu auf, etwas zu tun, was meiner Seele guttut und meine Perspektive ein wenig ver\u00e4ndert. Da ist ein gro\u00dfer Streit, in dem es gerade kein Ausweg gibt, aber ich lasse bewusst etwas Sonne hinein scheinen. Da betraure ich den Verlust eines Menschen, und schaue auf das, was der Andere mir im Leben geschenkt hat und daf\u00fcr bin ich dankbar.<\/p>\n<p>Und Glitzer bleibt mitunter lange. Vielleicht kennen Sie es von Glitzer Make-Up Resten oder von \u00dcberresten der Weihnachtsdekoration im Teppich. Und so ist auch mit den glanzvollen Momente unseres Lebens: Sie halten lange, auch wenn tr\u00e4nen daran herumwischen.<br \/>\nUnd mehr noch: Ich muss nicht alleine f\u00fcr den Glitzer meines Lebens sorgen.<\/p>\n<p>\u201e<strong>Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben es in F\u00fclle haben<\/strong>\u201c sagt Jesus im Evangelium. Damit meint er gewiss nicht, dass wir \u00e4u\u00dferlich in Saus und Braus leben und dass das Portemonnaie prall gef\u00fcllt ist. Jesus spricht von einem erf\u00fcllten Leben, ein \u201eWozu\u201c in meinem Leben. Denn Gott m\u00f6chte das Heil, das Gl\u00fcck, ein gelingendes Leben, ein Leben in F\u00fclle f\u00fcr alle Menschen. Diese Botschaft des Lebens durften wir uns Ostern bewusst werden.<\/p>\n<p>Wir alle tragen den Glanz, jedoch in einem zerbrechlichen Gef\u00e4\u00df.<br \/>\nGerade in solch dunkeln Stunden meines Lebens, in meinem Garten Gethsemane oder auch auf meinem Golgotha, darf ich ihn anflehen meinem Leben Licht zu schenken. Und: Im Vertrauen auf IHN, den guten Hirten, dass er gerade in diesen dunklen Stunden mit mir ist:\u201eHerr, streu doch Glitzer drauf! Lass mich Dich erkennen, lass Dein Licht leuchten.\u201c<\/p>\n<p>Glitzer funkelt, weil er das Licht reflektiert. Das Licht, das neue Perspektive in der Bedr\u00e4ngnis schenkt und mir meinen Weg wirklich ausleuchtet und nicht nur f\u00fcr ein Funkeln sorgt, dass ist Gott selbst. Die wahren \u201eGlamour\u201c-Momente in die Dunkelheit hinein k\u00f6nnen wir uns eben nicht schaffen. Sein Licht vermag es, jeder meiner Dunkelheiten zu erhellen, auch wenn es nicht leicht sein mag, wenn ich mich an eine Dunkelheit gew\u00f6hnt habe, das Licht wieder zuzulassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\"><em><strong>Vater unser<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>So beten wir voll Vertrauen: Vater unser im Himmel&#8230;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\"><em><strong>Segen<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>Der Herr segne uns, dass unser Weg durch die Woche ein guter Weg<br \/>\nwird, und beh\u00fcte uns, dass wir stets festen Boden unter unseren F\u00fc\u00dfen<br \/>\nhaben.<br \/>\nDer Herr lasse sein Angesicht leuchten \u00fcber uns, er richte uns auf, er<br \/>\nsei uns nahe und geleite uns.<br \/>\nDer Herr erhebe sein Angesicht \u00fcber uns, er sei unser Trost und gebe<br \/>\nuns Frieden.<br \/>\nSo segne und alle Menschen, die wir in unserem Herzen tragen, der<br \/>\nVater und der Sohn und der Heilige Geist.<br \/>\nAmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 18px;\"><em><strong>Lied<\/strong><\/em><\/span> Herr Du bist mein Leben<\/p>\n<p>1. Herr, du bist mein Leben, Herr du bist mein Weg. Du bist meine<br \/>\nWahrheit, die mich leben l\u00e4sst. Du rufst mich beim Namen, sprichst zu<br \/>\nmir dein Wort. Und ich gehe deinen Weg, du Herr gibst mir den Sinn.<br \/>\nMit dir hab ich keine Angst, gibst du mir die Hand. Und so bitt ich, bleib<br \/>\ndoch bei mir.<br \/>\n3. Du bist meine Freiheit, du bist meine Kraft, du schenkst mir den<br \/>\nFrieden, du schenkst mir den Mut. Nichts in diesem Leben trennt mich<br \/>\nmehr von dir; denn ich wei\u00df, dass deine Hand mich immer f\u00fchren wird.<br \/>\nDu nimmst alle Schuld von mir und verwirfst mich nie, l\u00e4sst mich immer<br \/>\nganz neu beginnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Andacht kann hier heruntergeladen werden. von Catharina Buck \u201eIch bin gekommen, damit sie das Leben und es in F\u00fclle haben.\u201c Lied Da wohnt ein Sehnen tief in uns, GL846 Refrain: Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott,<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"iawp_total_views":0,"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-4814","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"acf":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-21 05:39:32","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4814","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4814"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4814\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13499,"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4814\/revisions\/13499"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4814"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4814"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4814"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}