{"id":6,"date":"2016-02-10T19:53:55","date_gmt":"2016-02-10T18:53:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/?page_id=6"},"modified":"2016-12-17T19:17:08","modified_gmt":"2016-12-17T18:17:08","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wir-ueber-uns\/geschichte\/","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<p align=\"JUSTIFY\">\n\tDie Geschichte der katholischen Kirchengemeinde St. Josef beginnt, wie so vieles in unserer Bundesrepublik, im Jahre 1945, einem Jahr 0.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tEsslingen hatte den Krieg fast unversehrt &uuml;berstanden. Der Chronist erinnert sich noch, wie der Pfarrer der Gesamtkirchengemeinde Esslingen &ndash; es gab ja damals nur eine &ndash; Herr Dekan Dr. L&auml;mmle in den Tagen vor dem Umsturz zum Gebet zum Hl. Josef aufrief, dem er Esslingen als Schutzpatron anempfahl.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tEsslingen blieb verschont &ndash; was Wunder, dass in diese Oase in den Tr&uuml;mmerw&uuml;sten Deutschlands besonders viele Heimatvertriebene eingewiesen wurden.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tSo stieg die Anzahl der Katholiken in Esslingen von einer &bdquo;kleinen Herde&ldquo; auf ein Drittel der Gesamtbev&ouml;lkerung.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tDer mit der W&auml;hrungsreform verbundene Aufschwung f&uuml;llte auch die Kassen der Kirchengemeinden. Angesichts der sonntags &uuml;berf&uuml;llten Kirche St. Paul und der vielen Neubauten &uuml;berall im Stadtgebiet, lag es nahe, in den gr&ouml;&szlig;eren Wohnungsneubaugebieten in den &ndash; damals noch landwirtschaftlich gepr&auml;gten ehemals fast rein evangelischen &ndash; Vororten katholische Gemeinden zu errichten.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tNat&uuml;rlich wurden nicht sofort Kirchen gebaut &ndash; so wohlhabend waren &bdquo;die Katholischen&ldquo; zumindest damals nicht. Mit Gottesdiensten in Baracken (auf dem Zollberg) oder Werkskantinen (in der Esslinger Maschinenfabrik in Mettingen) fing es an.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tDie katholischen Bewohner von Hohenkreuz, W&auml;ldenbronn und St. Bernhardt konnten sich gl&uuml;cklich sch&auml;tzen: In damals noch gar nicht so selbstverst&auml;ndlicher &ouml;kumenischer Gesinnung erlaubte die evangelische Kirchengemeinde St. Bernhardt mit Vertrag vom 24. Februar 1954 &ndash; Ordnung muss sein &ndash; der katholischen Kirchengemeinde St. Paul, im Kirchlein St. Bernhardt sonntags um 18.00 Uhr Messe zu halten.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tDass das nur eine vor&uuml;bergehende Einrichtung sein konnte, war selbstverst&auml;ndlich. So wurde schon 1954 ein Kirchenbauverein gegr&uuml;ndet. Sammeln tat not &ndash; die monatlichen Beitr&auml;ge zum Kirchenbauverein beliefen sich pro Person auf DM 3,00 bis DM 5,00, je nach Selbsteins&auml;tzung. DM 3,00 waren damals ungef&auml;hr zwei Stundenl&ouml;hne!\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tEs nimmt nicht wunder, dass bei der Bauausf&uuml;hrung auf &auml;u&szlig;erste Sparsamkeit Wert gelegt wurde. Der Kostenvoranschlag von Architekt Reutter sah f&uuml;r die Kirche DM 160.000,00 vor, f&uuml;r das Pfarrhaus weitere DM 35.000,00. Der f&uuml;r Kindergarten und Gemeindesaal angesetzte Betrag von DM 65.000,00 fiel dem Rotstift ganz zum Opfer. Und von den angesetzten Summen wurde noch ein erklecklicher Teil durch Feierabend&ndash; und Samstagsarbeit der M&auml;nner der k&uuml;nftigen Gemeinde aufgebracht. Bauaufsicht, Gewerbeaufsicht und nicht zuletzt das Finanzamt haben &ndash; wohl auf &bdquo;h&ouml;here Eingebung&ldquo; &ndash; nicht so genau hingeschaut.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\t6.700 Arbeitsstunden wurden insgesamt geleistet.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\t<a href=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Geschichte\/Kirche1.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Geschichte\/Kirche1.jpg\" style=\"width: 750px; height: 507px;\" \/><\/a>\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tAngesichts der Dankbarkeit gegen&uuml;ber dem Schutzpatron f&uuml;r Hilfe in schwerster Zeit war die Wahl des Namens der neuen Kirche keine Frage: Nach der zuvor gebauten Kirche St. Maria in Mettingen musste die zweite neue Gemeinde den Namen St. Josef tragen. Und schlicht wie das Erscheinungsbild ihres Patrons in der Kirchengeschichte wurde auch die Kirche, zu der am 10. Juni 1956 von Dekan Wirth der Grundstein gelegt wurde.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tAm 28. und 29. September 1957 wurde die neue Kirche von Bischof Leiprecht geweiht. Zum Kuraten der neuen &bdquo;Seelsorgestelle&ldquo; &ndash; Pfarrei und Pfarrer wurde man damals noch nicht so schnell &ndash; wurde Vikar Alfons M&uuml;hleck bestellt.\n<\/p>\n<table align=\"right\" border=\"0\" cellpadding=\"1\" cellspacing=\"1\" style=\"float: right; margin-left: 10px; width: 300px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n\t\t\t\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Geschichte\/Muehleck.jpg\" style=\"width: 300px; height: 444px;\" \/>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\">\n\t\t\t\t<span style=\"font-size:12px;\">Pfarrer Alfons M&uuml;hleck<\/span>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>\n\tEr wirkt heute noch in der von ihm mitbegr&uuml;ndeten Gemeinde &ndash; l&auml;ngst zum Pfarrer ernannt und mit &bdquo;seiner&ldquo; Kirche aufs innigste verwachsen.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tEin paar Zahlen zur Kirche:\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tDas Kirchenschiff ist 32 m lang, 15 m breit und 11 m hoch. 22m hoch ist der Turm, 350 Sitzpl&auml;tze harren der Besucher, 144 kleine Buntglasfenster, die zum Teil als Kreuzwegstationen ausgebildet sind, lassen das Tageslicht herein. Das gro&szlig;e Rundfenser von Sepp Vees auf der R&uuml;ckseite stellt Josef dar, wie er vom Engel den Auftrag erh&auml;lt, Maria zu sich zu nehmen (Matth. 1,18). Es misst 2,5 m im Durchmesser.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tDie Gemeinde umfasste damals die Stadtbezirke Hohenkreuz, W&auml;ldenbronn, Obertal, Serach, Wiflingshausen und St. Bernhardt.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tRecht schmucklos war die neue Kirche &ndash; noch. Besch&ouml;nigend meinte das &bdquo;Katholische Sonntagsblatt&ldquo; am 13. Oktober 1957: &bdquo;Die neue Kirche hat &hellip; keine Bilder oder Statuen. Nichts lenkt den Blick vom Altar ab.&ldquo;\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tAuch die eingebaute Orgel war keineswegs neu. Etwas asthmatisch versah sie ihren Dienst. Von Glocken war ebenfalls keine Rede.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tDie Messgew&auml;nder waren gr&ouml;&szlig;tenteils von der Muttergemeinde St. Paul gestiftet oder geborgt.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tUnd dann begann f&uuml;r die neue Kirche und die neue Gemeinde der Alltag. Schon fr&uuml;h &ndash; zum 22. Dezember 1957 erschien das erste Mitteilungsblatt, das seither die Gemeinde regelm&auml;&szlig;ig informiert und auch dem Chronisten gen&uuml;gend Stoff gab, um seiner Pflicht zu gen&uuml;gen.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tSonntagsgottesdienste waren und sind bis heute um 08.00 und 10.30 Uhr.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\t<a href=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Geschichte\/Kirche2.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Geschichte\/Kirche2.jpg\" style=\"margin-right: 10px; float: left; width: 360px; height: 247px;\" \/><\/a>Schon in den ersten Mitteilungsbl&auml;ttern wird der Kauf einer Madonna angesprochen &ndash; und um Spenden gebeten. Die Bitte um Spenden ist bis heute eine der wenigen gleichgebliebenen &auml;u&szlig;eren Erscheinungsbilder &ndash; sicher nicht nur in der Gemeinde St. Josef.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tAm 08. Juni 1958 meldet das Mitteilungsblatt den endg&uuml;ltigen Erwerb der Madonna &ndash; eine Zierde des Gotteshauses und beileibe keine &bdquo;Ablenkung vom Altar&ldquo;.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tEs gab eine &bdquo;Osterkommunionordnung&ldquo;; so war am 23. M&auml;rz 1958 Osterkommunion der Frauen, am 30. M&auml;rz 1958 jene der M&auml;nner. Am 01. Juni 1958 wurde zum ersten Mal in der neuen Kirche der Gottbekenntnistag der Jugend gefeiert.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tNiemand ahnte wohl, welcher rasche und tiefgreifende Wandel nicht nur im &auml;u&szlig;eren Erscheinungsbild der Kirche mit der Inthronisation von Papst Johannes XXIII am 09. November 1958 ihren Anfang nahm.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tAm 14. Dezember 1958 wurde in den Mitteilungen erstmals zur Kirchenchorprobe eingeladen. An Weihnachten sollten einige &ndash; deutsche &ndash; Lieder gesungen werden. Der Anfang einer noch heute wichtigen Institution der Gemeinde war gemacht. Kar Bier war der erste Dirigent.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\t08. M&auml;rz 1959: Wahl der Ortskirchensteuervertretung Esslingen. Die 3.000 Katholiken St. Josefs konnten 4 von 24 Mitgliedern dieses Vorl&auml;ufergremiums der heutigen Kirchengemeinder&auml;te w&auml;hlen.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tIm Sommer 1959 ist in Stuttgart Bundesfest der Katholischen Jugend Deutschlands. Es gab &ndash; u.a. &ndash; eine Jugendrevue. Thema: &bdquo;Wer schwarz ist, braucht nicht Farbe zu bekennen.&ldquo; Und niemand sah in diesem Thema die freiheitlich-demokratische Grundordnung oder ihr Pendant auf religi&ouml;sem Bereich in Gefahr.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tDie &bdquo;Fastenaktion 1960&ldquo; vor Ostern war der Vorl&auml;ufer der heutigen MISEREOR-Aktionen.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tUnd zwischen diesen Verk&uuml;ndigungen und Meldungen immer wieder ernste, grunds&auml;tzliche T&ouml;ne: &bdquo;Unsere Kirchen sind keine Versorgungsanstalten. Das gl&auml;ubige Volk ist keine Kundschaft. Wir sind alle miteinander Partner.&ldquo; (Kirchliche Mittelungen vom 16. Oktober 1960).\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tUnd endlich: &bdquo;Auf den 15. April 1962 hat unser Bischof Carl Joseph die selbst&auml;ndige katholische Stadtpfarrei St. Joseph errichtet&ldquo;. Der Aufbau ist zu einem gewissen Abschluss gekommen. Am Rande: Der erste T&auml;ufling der neuen Pfarrei war der Sohn des Chronisten. Und das, weil Krummenacker auch zur neuen Pfarrei kam, zus&auml;tzlich zu den anderen, schon erw&auml;hnten Ortsteilen.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tBald zeige es sich, dass beim Kirchenbau doch zu sehr gespart wurde: 1963 wurden Reparaturarbeiten am Fu&szlig;boden der Kirche notwendig (DM 20.000). Die Tr&auml;gerbalken, die direkt in den Lehm gesetzt wurden (!), waren schon verfault. Es sollte nicht die letzte Reparatur sein!\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\t1963 begann das Sammeln f&uuml;r die Glocken. Sie kamen 1965 und wurden am 16. Mai 1965 durch Dekan Hirsch geweiht. Ein paar prosaische Stichworte f&uuml;r das sch&ouml;ne Gel&auml;ut:\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\t<img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Geschichte\/Glocken.jpg\" style=\"margin-right: 30px; float: left; width: 400px; height: 268px;\" \/>\n<\/p>\n<p>\n\t&nbsp;\n<\/p>\n<ul>\n<li align=\"JUSTIFY\">\n\t\tJosefsglocke Ton f&lsquo; 840 kg\n\t<\/li>\n<li align=\"JUSTIFY\">\n\t\tMarienglocke Ton g&lsquo; 600 kg\n\t<\/li>\n<li align=\"JUSTIFY\">\n\t\tChristopherusglocke Ton b&lsquo; 350 kg\n\t<\/li>\n<li align=\"JUSTIFY\">\n\t\tMichaelsglocke Ton c&lsquo;&lsquo; 260 kg.\n\t<\/li>\n<\/ul>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\t<br \/>\n\tJetzt fehlte der Kirche eigentlich nur noch eine neue Orgel. Die alte war von vornherein nur als Notbehelf gedacht und am 12. Dezember 1965 war zum ersten Mal ein Spendenaufruf f&uuml;r eine neue Orgel in den Kirchlichen Mitteilungen, verbunden mit einer originellen Idee: Jedes Gemeindemitglied sollte symbolisch eine der 1.500 Pfeifen kaufen, die zwischen DM 5,00 und DM 150,00 je St&uuml;ck kosteten. Am 18. Dezember 1966, ein Jahr sp&auml;ter, war dann auch Orgelweihe.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tZuvor, vom 20. M&auml;rz bis 02. April 1966, waren Missionswochen f&uuml;r die Pfarrangeh&ouml;rigen, deren Zahl in der Pfarrz&auml;hlung vom 20. Januar 1967 mit 3.430 festgestellt wurden, 700 davon wurden im Durchschnitt des Jahres 1966 als regelm&auml;&szlig;ige Kirchenbesucher gez&auml;hlt.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tEs waren die Jahre des Vatikanischen Konzils, das mit der Liturgiereform einen tiefen Einschnitt in das Gebetsleben der Gemeinde brachte und mit der Demokratisierung der kirchlichen Verwaltung auch die &auml;u&szlig;ere Organisation des Gemeindelebens ver&auml;nderte: 1968 fand am 07. April die erste Wahl zum Kirchengemeinderat statt. Dr. Hanns Maiss wurde mit der h&ouml;chsten Stimmenzahl in dieses Gremium gew&auml;hlt, dass ihm das Amt des 2. Vorsitzenden &uuml;bertrug. Bis heute hat er diese wichtigste Funktion eines Laien in einer Gemeinde inne.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tNicht zuletzt dieser Demokratisierungsprozess machte den Bau eines Gemeindehauses immer dringlicher, zumal die geburtenstarken Jahrg&auml;nge auch den Bau eines Kindergartens vordere Priorit&auml;t verschafften. Im Sommer 1971 wurde den Pl&auml;nen von Architekt Helmut Michel die Genehmigung erteilt, am 10. Oktober 1971 war Grundsteinlegung und am 04. Februar 1972 Richtfest.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\t16 Monate nach Baubeginn, am 03. Dezember 1972, war Einweihungsfeier des modernen und gro&szlig;z&uuml;gig gestalteten Baus neben der Kirche, der freilich auch heute noch einiger Vervollst&auml;ndigungen harrt. Die Kassenlage erlaubte eben selbst in den Jahren der Hochkonjunktur nicht die Erf&uuml;llung aller W&uuml;nsche, zumal Sammlungen f&uuml;r Biafra und Vietnam neben den anderen, l&auml;ngst traditionell gewordenen Kollekten wie MISEREOR und Adveniat die Gemeinde zum Blick &ndash; und zur Hilfe &uuml;ber den Kirchturm hinaus zwangen.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tDie &uuml;berm&auml;&szlig;ige Sparsamkeit beim Kirchenbau 1957 r&auml;chte sich weiter bitter: Das undichte Dach, die Sch&auml;den am Turm (Bauf&auml;lligkeit) und die unzureichende Heizung forderten 1974 eine General&uuml;berholung. Die Kirche musste im Mai 1974 geschlossen werden und erst zu Weihnachten 1974 konnte die Gemeinde in der Kirche wieder Gottesdienst feiern. DM 300.000,00 mussten f&uuml;r die Instandhaltung ausgegeben werden, mehr als 1957 f&uuml;r den Neubau einschlie&szlig;lich des Pfarrhauses (dessen Enge heute noch nach Ausbau schreit!).\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\t<strong>Neuer Altar zum Jubil&auml;um<\/strong>\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\t<a href=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Geschichte\/Kirche3.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Geschichte\/Kirche3.jpg\" style=\"margin-left: 10px; float: right; width: 400px; height: 270px;\" \/><\/a>Aber erst am 09. Mai 1976 erstrahlte das Innere des Gotteshauses zur Weihe des neuen Altares nach dessen Erneuerung und der Restauration von Kreuz, Madonna und Antoniusfigur in seiner heutigen klaren, sch&ouml;nen und zeitgem&auml;&szlig;en Form. Ein w&uuml;rdiger Rahmen f&uuml;r das 20j&auml;hrige Jubil&auml;um der Kirche im Jahre 1977, das die nunmehr vor allem durch das Neubaugebiet B&auml;renwiesen auf 4.800 Mitglieder angewachsene Gemeinde zusammen mit dem 25j&auml;hrigen Priesterjubil&auml;um ihres Pfarrers Alfons M&uuml;hleck am 25. September 1977 feiern konnte.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tWie stellt sich heute &ndash; zum 25j&auml;hrigen Jubil&auml;um 1982 &ndash; die Gemeinde dar?\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tUnver&auml;ndert besteht sie aus den Stadtbezirken Hohenkreuz, W&auml;ldenbronn, Obertal, Serach, Wiflingshausen, Krummenacker und St. Bernhardt.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tDie P&auml;dagogische Hochschule steht seit einigen Jahren im Gemeindegebiet, zu dem seit eh und je auch die Kasernen, das Waisenhaus und das Krankenhaus Serach geh&ouml;ren. Gerade die beiden letzten Institutionen erfordern vom Seelsorger in St. Josef einen besonderen Einsatz, w&auml;hrend die Soldaten in den Kasernen vom Milit&auml;rpfarrer von B&ouml;blingen betreut werden.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tDer Kindergarten hat zwei volle Gruppen, das Gemeindehaus sieht in buntem Wechsel den Tanzkreis, die Jugendgruppen, Sportgruppen und Seniorenveranstaltungen der Gemeinde in seinen Mauern.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tDer Kirchenchor kann schon 1983 sein 25j&auml;hriges Jubil&auml;um feiern. Er steht heute unter der Leitung von Herrn Horst Sanguinette und vereint rund 50 S&auml;ngerinnen und S&auml;nger zum Singen ad majorem die gloriam.\n<\/p>\n<p align=\"JUSTIFY\">\n\tNach weitgehendem Abschluss der neuen Bauten im Gewann B&auml;renwiesen d&uuml;rfte die Gemeinde heute ihre endg&uuml;ltige Ausdehnung gefunden haben. Durch die Neubauten ist es eine junge Gemeinde mit h&auml;ufig neuen &ndash; willkommenen &ndash; Gesichtern geblieben. Der gl&uuml;ckliche Umstand, dass seit Anbeginn stets derselbe Pfarrer die Geschicke leitete, beschleunigte den Prozess des Zusammenwachsens. Und so werden sicher von St. Josef noch viele gute Impulse in die gro&szlig;e Gesamtkirchengemeinde von Esslingen und dar&uuml;ber hinaus ausgehen.\n<\/p>\n<table align=\"left\" border=\"0\" cellpadding=\"1\" cellspacing=\"1\" style=\"width: 300px; margin-right: 10px;\">\n<tbody>\n<tr>\n<td>\n\t\t\t\t<span style=\"font-size:12px;\"><a href=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Geschichte\/Haeberle.jpg\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Geschichte\/Haeberle.jpg\" style=\"width: 300px; height: 225px;\" \/><\/a><\/span>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>\n\t\t\t\t<span style=\"font-size:12px;\">Pfarrer Winfried H&auml;berle<\/span>\n\t\t\t<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tIm <strong>Sommer 1986<\/strong> folgte eine weitere Renovierung mit gro&szlig;em Umbau. Der Aufgang zur Empore wurde von der Mitte des Vorraumes auf die linke Seite in die Kirche verlegt.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tAuch der Pfarrhausumbau stand seit vielen Jahren an und wurde 1991 nach den Pl&auml;nen von Architekt Gerhard Friesch, Esslingen, umgesetzt. Auch die R&auml;ume im Gemeindezentrum wurden in diesen Jahren umfassend renoviert.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tBald darauf wurde deutlich, dass nicht nur die Sanierung der Technik in der Kirche anstand. Um ein g&auml;nzlich erneuertes St. Josef Wirklichkeit werden zu lassen, wurden nach eingehenden Beratungen der Glask&uuml;nstler Raphael Seitz, Heilbronn, und der Architekt Helmut Habrik, Esslingen, mit der Ausf&uuml;hrung beauftragt.\n<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n\tDiese durchgreifende Neugestaltung des Kirchenraumes, zu der die ganze Gemeinde mit vielen Spendenaktionen beitrug, erfolgte im Jahre 2004.\n<\/p>\n<p align=\"LEFT\">\n\t<em><u><a href=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wir-ueber-uns\/kirche\/das-auferstehungsfenster\/\"><strong>Der neue Licht- und Klangraum wurde Wirklichkeit. <\/strong><\/a><\/u><\/em>\n<\/p>\n<p>\n\t<span style=\"font-size:12px;\">Quellen:<br \/>\n\tChronik bis 1982 von Wilhelm Sonntag, Rektor a.D., anl&auml;&szlig;lich des&nbsp; 25 j&auml;hrigen Jubil&auml;um von St. Josef 1982.<br \/>\n\tText ab 1982 aus der Festschrift zum 50-j&auml;hrigen Kirchenjubil&auml;um 2007.<br \/>\n\tBilder von&nbsp; Dr. Franz Hein.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte der katholischen Kirchengemeinde St. Josef beginnt, wie so vieles in unserer Bundesrepublik, im Jahre 1945, einem Jahr 0. 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