{"id":176,"date":"2016-06-10T20:32:11","date_gmt":"2016-06-10T18:32:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/?page_id=176"},"modified":"2026-04-25T19:23:11","modified_gmt":"2026-04-25T17:23:11","slug":"kirchenchor","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/aktive-gemeinde\/gottesdienstgestaltung\/kirchenchor\/","title":{"rendered":"\u00d6kumenischer Kirchenchor"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00d6kumenischer Kirchenchor im Esslinger Norden \u2013 von der Notl\u00f6sung zum gesch\u00e4tzten Miteinander<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00d6kumene hat im Norden Esslingens eine lange Tradition: Bereits seit den 70er Jahren gibt es einen \u00f6kumenischen Krankenpflegeverein, der von katholischer und evangelischer Seite gemeinsam betrieben wird. Seit vielen Jahre wurden auch an den jeweils 2. Feiertagen (Weihnachten, Ostern und Pfingsten) \u00f6kumenische Gottesdienste in wechselnden Kirchen angeboten.<\/p>\n<p>Jede Kirchengemeinde hatte um die Jahrtausendwende ihren eigenen Kirchenchor, der gewohnt vierstimmig sang mit eigenem Chorleiter, den dazugeh\u00f6rigen Chorvorst\u00e4nden, geregelten Finanzen, \u00fcppigem Notenbestand, recht gro\u00dfen Probenr\u00e4umen. Dies sowohl auf katholischer wie evangelischer Seite. Traumhafte Zust\u00e4nde aus heutiger Sicht.<\/p>\n<p>Zu den vielen gro\u00dfen Begebenheiten wie Fasching, Erntedank, Gemeindefeste, Kirchenkonzerte, Tanzveranstaltungen usw. waren evangelische Gemeindemitglieder immer auch in St. Josef anzutreffen. \u201eBei uns wurde halt viel gefeiert und dies auch mit einem guten Tr\u00f6pfchen und nicht nur mit Tee\u201c, erinnert sich Horst Diebold, der katholische Vorsitzende des \u00f6kumenischen Kirchenchores.<\/p>\n<p><strong>Anf\u00e4nge des \u00f6kumenischen Kirchenchores St. Bernhardt zum Hohenkreuz und St. Josef<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Kirchenchor\/Gottesdienst.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" style=\"margin-right: 10px; float: left; width: 50%; height: 50%;\" src=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Kirchenchor\/Gottesdienst.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"588\" \/><\/a>In St. Josef war der Chor damals gro\u00df und es gab viele junge S\u00e4nger. Man sang vorwiegend zu den besonderen Feiertagen wie Ostern und Weihnachten Messen verschiedener Komponisten wie die Missa Tempore Quadragesimae von Michael Haydn oder die Missa brevis in G-Dur von Mozart. In Hohenkreuz und in St. Bernhardt (inklusive GZ Hainbachtal und Pflegestift Kennenburg) gab es je einen evangelischen Kirchenchor, die etwa monatlich in den jeweiligen Gottesdiensten auftraten und vorwiegend Chor\u00e4le und Motetten passend zum Kirchenjahr und zum jeweiligen Thema einstudierten.<\/p>\n<p>Nach der Berentung der Kollegin in Hohenkreuz wurde die Stelle eingespart und die S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger gingen von da in den nun einzigen evangelischen Kirchenchor in St. Bernhardt, vergr\u00f6\u00dferten ihn erstmalig.<\/p>\n<p>Hilde Beck, langj\u00e4hrige Chorleiterin des evangelischen Kirchenchores St. Bernhardt, beschreibt als ein Kernelement des \u00f6kumenischen Erfahrungsaustausches mit dem katholischen Kirchenchor St. Josef den j\u00e4hrlich veranstalteten \u00f6kumenischen Bibelsonntag, der Ende Januar in einem feierlichen Gottesdienst zun\u00e4chst mit drei sp\u00e4ter regelm\u00e4\u00dfig mit einem evangelischen und dem katholischen Chor gestaltet wurde.<\/p>\n<p>Man traf sich 2-3 mal zuvor mit beiden Ch\u00f6ren und den Chorleiterinnen und probte zu diesem Anlass auch gerne gr\u00f6\u00dfere doppelch\u00f6rige Werke wie \u201eTr\u00f6ste uns Gott\u201c (Pachelbel) oder \u201eLobe den Herren\u201c (Sch\u00fctz). Nach den Proben gab es stets ein gem\u00fctliches Beisammensein der Ch\u00f6re mit Essen und Unterhaltung, liebevoll ausgestaltet von dem Gastgeberchor in St. Josef. Noch sa\u00df man manchmal in Gruppen zusammen, aber man kannte sich schon mehr pers\u00f6nlich.<\/p>\n<p>\u00dcber die Jahre entstand so ein erstes Fundament \u00fcber das gemeinsame Tun und den geselligen Austausch.<\/p>\n<p>Nach dieser ersten bereichernden gemeinsamen Zeit ereignete sich in St. Josef eine recht schicksalsweisende Wende. Die jungen Leute wollten Moderneres singen, schlossen sich zu einem neuen Chor zusammen, fehlten ab da schnell in den Reihen der Kirchenchors\u00e4nger. Aus dem vormals gro\u00dfen Kirchenchor war rasch ein kleines \u00fcberschaubares \u201eCh\u00f6rle\u201c geworden, dass sich alleine kaum mehr traute, mehrstimmig zu singen, vor allem auch, weil es zwar einige Damen aber nur noch drei M\u00e4nnerstimmen gab. Die nachfolgende junge Chorleiterin begann recht bald ihre Familienphase und hinterlie\u00df die Stelle leider \u00fcber ein Jahr vakant, bevor sie sie umst\u00e4ndehalber endg\u00fcltig aufgeben musste. Eine Erziehungszeitvertretung war damals schwierig zu bekommen. Weil man zun\u00e4chst auf die R\u00fcckkehr der Chorleiterin wartete und nicht ein Jahr lang auf das Singen verzichten wollte, suchte man anfangs nur eine \u201eZwischenl\u00f6sung\u201c bis man erkennen musste, dass nun auch definitiv keine Chorleitung mehr vorhanden war.<\/p>\n<p><strong>Der Zusammenschluss<\/strong><\/p>\n<p>Was nun? Es gab doch da einen evangelischen Chor, mit dem man schon fr\u00fcher gemeinsam gewirkt hatte. Erste Anfragen nach einem gemeinsamen Tun wurden freundlich aufgenommen. Unterst\u00fctzt durch die damaligen Pfarrer beider Gemeinden Gerhard Huber und Romeo Edel, die sich auch privat sehr gut verstanden und die dieses \u00f6kumenische \u201eProjekt\u201c sehr bef\u00fcrworteten, beriet man sich. 35 evangelische und 24 katholische S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger wollten nun gemeinsam proben und gemeinsam auftreten in evangelischen wie katholischen Gottesdiensten. Am 11.4.2013 fand die erste gemeinsame Probe mit dem nun \u00f6kumenischen Kirchenchor unter der damaligen evangelischen Chorleiterin Alexandra Nothacker in St. Bernhardt statt.<\/p>\n<p>Das Proben war nun seit langem praktiziert, man war sich auch pers\u00f6nlich sympathisch, aber wie sollte eine Aufteilung der Auftrittstermine, der Finanzen, der Besetzung des Chorvorstandes aussehen? Alles musste diskutiert und neu festgelegt werden. Es gab zwei Chorvorst\u00e4nde, zwei Finanzt\u00f6pfe, zwei unterschiedliche musikalische Historien. Jetzt ging es nicht mehr nur um das Finden von gemeinsamer Noten-Literatur f\u00fcr einen \u00f6kumenischen Gottesdienst, sondern um die Gestaltung von katholischen Messen und evangelischen Gottesdiensten. Anfangs war es f\u00fcr einige Chormitglieder ungewohnt, erinnert sich Alexandra Nothacker, die unbekannte Chorliteratur des jeweilig anderen Chores zu singen. Gerade die unterschiedliche Liturgie und der etwas andere Ablauf des Gottesdienstes bzw. Rolle des Chors sahen manche etwas kritisch.<\/p>\n<p><strong>Wie gelingt der Spagat?<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Kirchenchor\/Pfalz.JPG\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" style=\"width: 50%; height: 50%; float: right; margin-left: 10px;\" src=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Kirchenchor\/Pfalz.JPG\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a>Man einigte sich auf einen evangelischen Chorvorsitzenden mit evangelischem Stellvertreter und einen katholischen Chorvorsitzenden. Die Finanzen blieben bis heute s\u00e4uberlich getrennt und es gab und gibt jeweils eigene Kassenwarte. Neue Noten werden anteilsm\u00e4\u00dfig katholisch 1\/3 ( da nun 13 katholische S\u00e4nger) und evangelisch 2\/3 (da 36 evangelische) gestempelt und ebenso bezahlt. Dies auch, weil es unterschiedliche finanzielle F\u00f6rderungen gibt und im Falle einer Aufl\u00f6sung des Chores die Kassen unterschiedlichen Kirchen zufallen. Die Notenbest\u00e4nde der beiden Ch\u00f6re wurde jetzt gemeinschaftlich genutzt. Es gibt einen katholischen und einen evangelischen Notenwart, die, da langj\u00e4hrig im Dienst, sich in ihren eigenen Notenbest\u00e4nden besonders gut auskennen. Geprobt wird im Gemeindesaal St. Bernhardt. Diese groben Strukturen konnten schnell festgelegt werden.<\/p>\n<p><strong>Die f\u00fcnf Auftrittsorte des \u00f6kumenischen Kirchenchores<\/strong><\/p>\n<p>Die evangelische St. Bernhardt-Kirche, die evangelische Hohenkreuzkirche, das katholische St. Josef, das evangelische Gemeindezentrum Hainbachtal und das Pflegestift Kennenburg (Diakonie). Jeden Monat sollte es, nun einen Auftritt in einem Gottesdienst in einer dieser Wirkungsst\u00e4tten geben. Die Aufgabe des Chorleiters war und ist es nun im Gespr\u00e4ch mit dem dienstvorgesetzten evangelischen \u201eKirchenmusikpfarrer\u201c, allen anderen Pfarrern und den zugeh\u00f6rigen Organisten, Posaunenchor- Musikgruppen- und Projektchorleitern der jeweiligen Gemeinden halbj\u00e4hrlich diese Termine zu organisieren.<\/p>\n<p>Besonders an den Oster- und Weihnachtsfeiertagen wird nun abwechselnd mit dem Chor gesungen. Traditionell singt der Chor beispielsweise an Gr\u00fcndonnerstag evangelisch, Ostersonntag eher katholisch, im Advent und an Heiligabend wechselnd jedes Jahr katholisch oder evangelisch. Ja, es werden von allen lateinische Messen und Marienlieder gesungen, und ja, es werden reformatorische, inhaltsschwere und vielstrophige Chor\u00e4le vorgetragen. An Fronleichnam tritt der \u00f6kumenische Chor nicht in Erscheinung. Gelegentlich tritt bei sehr speziellen Anl\u00e4ssen, wie Beerdigungen, etc. auch nur eine gr\u00f6\u00dfere Schola aus Mitgliedern des Chores auf. Es gibt f\u00fcr alle gen\u00fcgend Anl\u00e4sse zu singen. Wenn es einem Einzelnen einmal zu viel oder zu speziell w\u00e4re, ist es m\u00f6glich, f\u00fcr den Anlass auch einmal zu pausieren.<\/p>\n<p><strong>Die innere \u00dcberzeugung<\/strong><\/p>\n<p>Einmal im Monat sitzen die Chormitglieder nach der Probe im evangelischen Gemeindehaus St. Bernhardt zur \u201eHocketse\u201c zusammen. L\u00e4ngst gibt es keine Gruppen mehr, man sitzt kameradschaftlich gemischt. Der \u00f6kumenische Bibelsonntag ist ebenso geblieben wie ein adventliches Beisammensitzen in St. Josef. Ein gemeinsamer Kirchenchorausflug, abwechselnd organisiert und mit einem vom Chor mitgestalteten Gottesdienst in einer der \u00f6rtlichen Kirchen, ist dazugekommen. Vieles ist nun selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n<p>Nach einer Weile sei der Chor zu so einer festen Gemeinschaft herangewachsen, berichtet Alexandra Nothacker, dass sie dieses &#8222;Projekt&#8220; durchaus als erfolgreich bezeichnen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Hilde Beck, die nun als S\u00e4ngerin dem Chor weiter angeh\u00f6rt, beschreibt die grunds\u00e4tzliche Haltung mit folgenden Worten: \u201eSchwierig bis unm\u00f6glich w\u00e4re es, wenn ein Mitglied an seinem allein seligmachenden Glauben festhielte und dabei mit Missionsbed\u00fcrfnissen ank\u00e4me. Es ist alles nicht mehr so lebensdurchdringend wie noch vor 50 Jahren. Man muss es wollen, auch die Pfarrer und Obrigen\u201c. In der Tat, ein neuer Pfarrer oder ein neuer Kirchenmusiker, der die \u00d6kumene im Esslinger Norden nicht mittr\u00e4gt, h\u00e4tte es durchaus schwer.<\/p>\n<p><strong>\u00d6kumenischer Kirchenchor in der Pandemie<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" style=\"float: right; width: 136px; height: 200px; marging-left: 10px;\" src=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Kirchenchor\/Katscher-Peitz%20Klein.jpg\" alt=\"\" \/>Seit September 2019 hat der Chor erstmals eine katholische Chorleiterin. Annette Katscher-Peitz ist studierte Kirchenmusikerin mit B-Examen. Sie arbeitet seit \u00fcber 20 Jahren sowohl in katholischen wie evangelischen Kirchengemeinden als Kirchenmusikerin, zwischenzeitlich auch als evangelische Kantorin. Das \u00f6kumenische Miteinander liegt ihr sehr und war letztlich ausschlaggebend f\u00fcr ihre Bewerbung in St. Bernhardt zum Hohenkreuz in Esslingen. \u201eNach fast 20 Jahren parallelem kirchenmusikalischem Arbeiten in beiden christlichen Konfessionen bedeutet die Arbeit mit diesem \u00f6kumenischen Kirchenchor f\u00fcr mich eine gewisse Normalit\u00e4t.\u201c Die Chorleiterin sch\u00e4tzt das mittlerweile selbstverst\u00e4ndliche konfessionelle Miteinander in diesem Chor und mit den Pfarrvorst\u00e4nden. W\u00e4hrend der Pandemie bekam das \u00d6kumenische noch eine besondere Note. Jede christliche Kirche habe im Detail unterschiedliche Hygiene- und Abstandsverordnungen. Probt der Kirchenchor wegen der geeigneten Gr\u00f6\u00dfe des Raumes in St. Josef (September-November 2020), gelten die katholischen Verordnungen, tritt der Chor evangelisch auf, gelten die evangelischen. Dies zu verwechseln habe zu Beginn einmal zu Missverst\u00e4ndnissen gef\u00fchrt, als die evangelischen Verordnungen, nicht jedoch die katholischen erf\u00fcllt waren, man aber in der katholischen Kirche auftrat. Das genau auseinander zu halten und sich st\u00e4ndig wieder kurzfristig beiderseits auf Neuerungen einzustellen, sei schon sportlich, so Katscher-Peitz. Diesen kirchlichen Corona-Verordnungen t\u00e4te etwas mehr \u201epraktizierte \u00d6kumene\u201c durchaus gut.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Kirchenchor\/Schola.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" style=\"float: left; width: 50%; height: 50%; margin-right: 10px;\" src=\"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-content\/uploads\/Kirchenchor\/Schola.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"859\" \/><\/a>Gelebte Chorarbeit in der Pandemiezeit hei\u00dft auch f\u00fcr den \u00f6kumenischen Kirchenchor mit seinen jetzt knapp 50 aktiven S\u00e4ngerinnen und S\u00e4ngern, Neuland zu betreten und in Kleinstformationen entweder mit 5 S\u00e4ngern (evangelisch) oder mit 4 S\u00e4ngern (katholisch) w\u00f6chentlich und in fast allen Gottesdiensten aufzutreten. In der katholischen Kirche sind die Proben ab Dezember nicht mehr gestattet. Anspielproben von nur 30 Minuten Dauer vor dem Gottesdienst sind seitdem noch erlaubt. W\u00e4hrend andere katholische Ch\u00f6re jetzt auf die ungelenken Onlinechorproben zur\u00fcckgreifen m\u00fcssen, darf sich der \u00f6kumenische Kirchenchor auf seine evangelischen Teilwurzeln berufen und f\u00fcr seine Gottesdienste als Schola weiterhin proben. Das ist in der evangelischen Kirche mit entsprechendem Abstands-, L\u00fcftungs- und Hygienekonzept noch erlaubt. So ist die noch nicht so praktizierte \u00d6kumene der kirchlichen Verordnungen f\u00fcr einen \u00f6kumenischen Kirchenchor zuweilen durchaus \u201epraktisch\u201c. Also, einfach gesagt, darf man evangelisch proben und katholisch auff\u00fchren, schmunzelt Katscher-Peitz.<\/p>\n<p>Die Pfarrer beider Konfessionen freuen sich \u00fcber das \u00f6kumenische Miteinander im Chor. &#8222;Gemeinsamer Gesang verbindet, das ist eine grundmenschliche Erfahrung, das gilt auch und vielleicht noch mehr f\u00fcr die Kirchenmusik&#8220;, so der katholische Pfarrer von St. Josef und Leitender Pfarrer der Seelsorgeeinheit Esslingen,\u00a0Stefan M\u00f6hler. &#8222;Singen betrifft den ganzen Menschen mit Geist, Leib und Seele. Wenn wir Gott gemeinsam singend lobpreisen, erfahren wir tiefer gehend als durch alle guten Predigtworte, dass wir einen gemeinsamen Glauben haben, dass uns evangelische und katholische Christen viel mehr verbindet als trennt. Es entsteht eine Herzensverbindung im gemeinsamen Glauben.&#8220; Sein evangelischer Kollege von St. Bernhardt mit einem Auftrag f\u00fcr die Kirchenmusik erg\u00e4nzt: \u201eMusik nehmen wir als ein wichtiges Feld unseres Miteinanders als Nachbarkirchengemeinden wahr. Ich freue mich, dass in unserem Miteinander die Kirchenmusik eine Impulsgeberin der \u00d6kumene ist und dass wir die Chancen zu Gemeinsamkeit nutzen, die m\u00f6glich sind.\u201c<\/p>\n<p>Die Chorprobe findet jeden Donnerstag 20 Uhr im Gemeindezentrum St. Bernhardt statt.<\/p>\n<p>Neue S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger sind herzlich willkommen!<\/p>\n<h3>Kontakt<\/h3>\n<ul>\n<li>Leitung: Annette Katscher-Peitz<\/li>\n<li>1. Vorsitzende:\u00a0Ulrike Loll<\/li>\n<li>2. Vorsitzender:\u00a0Hartmut Gagelmann<\/li>\n<li>Schriftf\u00fchrerin:\u00a0Eva Frank<\/li>\n<li>Schatzmeisterin:\u00a0Irene Bethmann<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00d6kumenischer Kirchenchor im Esslinger Norden \u2013 von der Notl\u00f6sung zum gesch\u00e4tzten Miteinander Die \u00d6kumene hat im Norden Esslingens eine lange Tradition: Bereits seit den 70er Jahren gibt es einen \u00f6kumenischen Krankenpflegeverein, der von katholischer und evangelischer Seite gemeinsam betrieben wird.<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":20,"menu_order":5,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_acf_changed":false,"iawp_total_views":0,"footnotes":""},"class_list":["post-176","page","type-page","status-publish","hentry"],"acf":[],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-20 13:10:40","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/176","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=176"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/176\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13418,"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/176\/revisions\/13418"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/20"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.sankt-josef-es.de\/wpstes\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=176"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}