Genau 80 Jahre ist es her, dass mit dem 9. November 1938, der sogenannten „Reichspogromnacht“ die systematische Verfolgung und millionenfache Ermordung jüdischer Mitbürger im damaligen Deutschen Reich begann. Auch in Esslingen bedeutete dieser Tag den Beginn von Terror, Unterdrückung, Enteignung, Verfolgung, schließlich Deportation und Ermordung der jüdischen Mitbürger.

Viel zu oft waren Christen an diesem Tag, aber auch in den folgenden Jahren nur stille Zuschauer oder gar aktiv Mitwirkende bei der Verfolgung.
Dies ist Anlass zu beschämter Erinnerung, aber auch zu einer klaren Positionierung in heutiger Zeit, da antisemitische Aussagen wieder häufiger zu hören sind.

Deshalb lädt die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Esslingens an diesem Tag zu einem stillen Gedenken und Gebet ein.

Diese ökumenische Gedenkfeier beginnt um 12.00 Uhr im Münster St. Paul am Marktplatz.
Erinnerung, Bekenntnis und Gebet werden umrahmt von Musik für Orgel und Klarinette.

Gedenken und Gebet – 80 Jahre Novemberprogrome

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